Samstag, 3. April 2010

"China droht Rauswurf aus Galileo"

FTD-Bericht (26.03.2010): "Chinesische Antennen sollen an den europäischen Satelliten dabei helfen, Rettungsaktionen zu erleichtern. Doch die Europäer plagen Sicherheitsbedenken. Und im Hintergrund tobt ein Streit um Frequenzen."


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Die Diskussion belegt, wie heikel die Beteiligung chinesischer Firmen an sicherheitsrelevanter Technik im Westen noch immer ist. Sollte es zum Ausschluss der Chinesen kommen, könnten diese das als Affront werten und ihrerseits Sanktionen folgen lassen.
Die Chinesen sollen Antennen für den Galileo-Sicherheitsdienst SAR (Search and Rescue) liefern. Er soll weltweit die Ortung von Rettung Suchenden ermöglichen. Antennenexperten sehen die Gefahr, dass über versteckte Fehler die Antennen im Bedarfsfall gestört werden könnten. 
Ein Sprecher der EU Kommission bezeichnete einen Galileo-Ausschluss der Chinesen als "reine Spekulation, die wir derzeit nicht kommentieren". Auch die europäische Raumfahrtbehörde Esa sowie EADS Astrium, der Hersteller der ersten vier Satelliten, lehnten einen Kommentar ab. Wie es heißt, gibt es noch keine Anweisung zum Ausbau der China-Antennen.
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